Auflösung von Eisenoxiden

Bei einer Auflösung von Eisen- und Manganoxiden mit Säuren werden zuerst die Kalk- und Siliziummineralien in der Kiesschüttung und im Grundwasserleiter angegriffen. Dies führt nicht nur zu einem erhöhten Regeneriermittelbedarf und zu zusätzlichen Neutralisations- und Entsorgungskosten, sondern zu irreversiblen Schäden im Grundwasserleiter, die erst über längere Zeiträume spürbar sind.

40%-54% von Säure reagieren mit Karbonaten und Magnesiumkarbonaten des Grundwasserleiters statt mit Verockerungen

(Berger 1997)

Reaktionsverteilung bei Karbonaten